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20.05.2012 - 15:49:58
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... so läßt sich mit drei Worten beschreiben, wie ich meine Kindheit verlebt habe. Meine Eltern waren immer für mich da, wenn ich sie brauchte und das war nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, das meine Mutter Heimarbeit verrichtete.

Es waren nicht immer leichte Zeiten – gerade als bei mir eine angeborene kleine Behinderung festgestellt wurde (ich kann beide Arme nicht zu 100 Prozent durchstrecken) war es für meine Eltern sicher nicht einfach. Doch sie haben mich immer meine Liebe zu mir spüren lassen – und dafür bin ich ihnen bis heute dankbar.

Alles entwickelt sich weiter, so auch ich – und irgendwann lernte ich mich dann auch zu artikulieren (wobei „Hadda“ sicher nur von meinen Eltern als „Auto“ verstanden wurde :-) ) und als die Zeit gekommen war, das ich mit meinen meinen eigenen Beinen die Welt erkundete, war diese nicht mehr sicher vor mir und alles mußte untersucht werden. Auch der kleine Plastiklaster, dessen linkes Vorderrad sich dann in meinem rechten Nasenloch befand und nur durch ärztliche Hilfe aus diesem ungewöhnlichen Ort von seiner Lage befreit werden konnte. :-)

Ich und die Fahrzeuge – das war schon in meiner Kindheit ein Thema. Ich war mächtig stolz darauf, den Trabbi meines Opa's „fahren“ zu dürfen (selbstverständlich bei abgezogenem Zündschlüssel :-) ) und als ich etwas größer war, erkannte ich jeden Autotyp im Vorbeifahren am Geräusch. Nun war das in der DDR damals auf Grund der beschränkten Typenvielfalt nicht all zu schwer, aber alle „Großen“ waren mächtig beeindruckt. :-)

Und dann war dann noch der Lilliput! MEIN Lilliput! Ich war der „king of the road“, denn so ein Dreirad, mit zwei Rädern vorne und einem hinten, mit einem richtigen Lenkrad und einer Klingel dran, mit einer Bremse, die man sogar feststellen konnte, das hatte keiner von meinen Freunden. Aber ich! Das hat gefetzt!

Mächtig stolz war ich auch auf meine elektrische Eisenbahn, die jedes Jahr in der Adventszeit aufgebaut wurde und mit der ich viele Stunden gespielt habe. Die gibt es heute noch – und ich freue mich schon auf den Moment, wenn ich mal einen Sohn habe und ich mit ihm spielen kann. :-)

Gern erinnere ich mich auch an die jährlichen Urlaube mit meinen Eltern, die wir meistens an der Ostsee verbrachten. Egal, ob auf der Insel Rügen in Sellin, Baabe, Göhren oder Thiessow, oder auf der Insel Usedom in Bansin und Kaminke, oder auf der Halbinsel Fischland / Darß / Zingst in Dierhagen oder in Zingst. Das waren immer richtige Higlights, auch wenn so maches mal das Wetter nicht mitspielte und schon damals wurde der Grundstein gelegt für meine Liebe zur Ostsee.

Meine Kindheit – ich erinnere mich gern an sie zurück und ich wünsche mir, das das auch in Zukunft viele Kinder auf dieser unseren Erde sagen können! 



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