 
Meine ersten fotografischen Schritte habe ich im Jahr 1988 unternommen - damals nannte ich eine Praktica MTL-50 mein Eigen. Diese verwendete ich dann bis ca. Mitte der neunziger Jahre - aber irgendwann verlor ich die Lust an der Fotografie und widmete mich anderen Sachen.
Erst im Jahre 2003 wurde ich wieder mit der Fotografie vertrauter, meine damalige Freundin war hobbymäßig auch fotografisch unterwegs. Schon damals faszinierte mich ihre analoge Canon EOS mit all ihren Möglichkeiten. Ebenfalls durch diese Person angeregt machte ich in diesem Jahr auch meine ersten digitalen Erfahrungen - bei einer USA-Reise lernte ich die Vorzüge dieser neuen Möglichkeiten kennen. Wenn ich mich recht erinnere, war das damals eine Konica Minolta Z-1.
Und trotzdem sollten dann noch einmal drei Jahre ins Land gehen, bis ich mir meine erste eigene Digitalkamera zulegte - wenn auch der Auswahlprozess schon damals sicher ein halbes Jahr gedauert hat. Eine Sony Cybershot DSC-H5 war mein ganzer Stolz. Nein nicht ganz - unser ganzer Stolz, denn meine Partnerin Anke ist auch von der Fotografie sehr angetan. Insofern ist zumindest die Grundausstattung unser gemeinsames Eigentum. ;-)
Auch wenn die H5 eine respektable Kamera war, irgendwie schielte ich immer in die Klasse der digitalen Spiegelreflex-Systeme und Ende August 2008 war es dann soweit. Ich (bzw. wir) nenne seitdem eine Canon EOS 450 D mein Eigen und bin sehr angetan von diesem Stück Hightech.
Ich bin kein großer Freund von Nachbearbeitungen von Bildern, deshalb sind meine in den Galerien dargestellten Bilder auch meistens so "wie geschossen", nur in Einzelfällen setze ich mich ran und versuche, noch etwas mehr aus den Bildern herauszuholen. Meist fehlt mir einfach dafür die Zeit.
Ich bin oft unterwegs in Museen und alten Industrieanlagen, gerade im Ruhrgebiet findet man davon ja auch eine Menge. Auch bieten Friedhöfe für mich immer wieder lohnenswerte Motive.
Die Kamera ist fast ein stetiger Begleiter meinerseits geworden und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
Fotografie ist für mich zu einem Virus geworden - einer der mich nie wieder loslassen wird - und das ist gut so! 
|